Handys mit Vertrag

Über Handys mit Vertrag zu reden, hat heutzutage eine völlig andere Bedeutung als noch vor wenigen Jahren. Erinnern Sie sich? Als Handys mit Vertrag vor mehr als 10 Jahren ins Leben gerufen wurden, ging es nur um drei Aspekte:

  1. Die monatliche Grundgebühr,
  2. Telefongebühr pro Minute ins eigene Netz, fremde Netz und Festnetz,
  3. Die Laufzeit.

Es hat sich sehr vieles verändert. Um nur ein Handy für den privaten Bereich und nur zum Telefonieren zu nutzen, lohnt sich das Modell “Handys mit Vertrag” generell nicht mehr. Andere Preismodelle gibt es heutzutage, ein Mobiltelefon für Ferngespräche zu nutzen: ohne Laufzeit, ohne Grundgebühr, ohne Einheiten, ohne Schufa-Prüfung, und mit einem günstigen Handy aus dem Gebrauchthandel.

Sie ahnen es bereits: Handys mit Vertrag sind aktuell völlig anderer Natur. Denn hier geht es um den Internetzugang. Wie man es jahrelang aus dem Festnetz gewohnt war, ist es nun seit Längerem mit Smartphones, Blackberrys oder anderen Handytypen ohne Einschränkungen – nur mit einem sehr viel kleineren Bildschirm – möglich, die kompletten Internetinhalte zu nutzen und das zu Flatrates, wenn es sich um Handys mit Vertrag handelt. Ob es Videos sind, lange Textseiten, Live-Inhalte – Handys mit Vertrag sind heutzutage darauf ausgerichtet, das Internet mit Mini-Bildschirm nicht aus den Augen zu lassen, wo auch immer man sei.

Mit anderen Worten: Handys mit Vertrag rechnen sich sicherlich nicht für die private Nutzung, wohl aber für den dienstlichen Gebrauch im Außeneinsatz. Mitarbeiter können sich, bevor sie beim Kunden klingeln, noch einmal die E-Mail-Korrespondenz mit diesem durchlesen. Der Unternehmensleiter kann notwendige Aktualisierungen an die Handys mit Vertrag der Außendienstmitarbeiter per E-Mail versenden, der einzelne Geschäftsreisende ist dank seines Handys mit Vertrag nicht mehr davon abhängig, ob nun eine Unterkunft aus technischen Gründen gerade in der Nacht seines Aufenthaltes nicht an das Netz angebunden sei. Weiterhin geht es nicht nur um Handys mit Vertrag, sondern um USB-Sticks, die das Notebook zu vergleichbaren Raten an das Internet anschließen – wo immer mobile Netzabdeckung herrscht.